Auch in Zeiten der durch den Corona-Virus ausgelösten Krise und für viele Menschen ungewissen Zukunftsaussichten war es dem CDU-Stadtverband ein Bedürfnis, an ein wichtiges Jubiläum in diesem Monat zu erinnern.

Dazu gehört zweifellos die im Oktober vor 30 Jahren vollzogene Deutsche Einheit. Die friedlichen Proteste gegen das SED-Regime führten im Jahr zuvor zum Zusammenbruch der DDR. In Bad Arolsen befindet sich ein lebendiges Denkmal für die Wiedervereinigung. Vor fünf Jahren stellte man fest, dass gerade Bad Arolsen, in der geographischen Mitte der heutigen Bundesrepublik Deutschland liegend, und Sitz der „Arolsen Archives“ mit ihrem zum Weltkulturerbe erhobenen Archiv der ideale Platz für solch einen Gedenkort sei.

Im städtischen Baumpark wurden dazu symbolisch vier Bäume gepflanzt. Die Kiefer steht für die neuen Bundesländer, die Buche für die alte Bundesrepublik, die Eiche stellt das wiedervereinigte Deutschland dar und die Kastanie steht für Europa, in dessen Herzen wir uns befinden.

Bei einer Ortsbesichtigung zeigten sich die Kommunalpolitiker erfreut, dass die Bäume trotz der Trockenheit gedeihen. Die angebrachte Tafel mit den Erläuterungen will man alsbald in Eigenleistung lesbarer gestalten. Volles Verständnis hat man für die Beschwerden über den Zustand des Wegenetzes im Baumpark. Da gibt es Stolperstellen und teilweise sind die Wege mit Rollatoren und Rollstühlen nicht befahrbar. Hier hofft man, dass die Sanierungsarbeiten bald beginnen können. Seitens der anwesenden Magistratsmitglieder wird darauf verwiesen, dass die Aufträge dazu bereits im Frühjahr vergeben wurden und lediglich der trockene Untergrund die Ausführung bisher verhindert.

Sehr begrüßt wird die angekündigte extensivere Bewirtschaftung der Grünflächen durch die städtische Gärtnerei. Das tut sowohl Boden als auch Bäumen gut, ist naturnah und spart Ressourcen.

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